Die Dominanz des Seins

“Das, was du zu sein fühlst, dominiert immer das, von dem du fühlst, dass du es gerne wärst. Somit muss der Wunsch, um verwirklicht zu werden, als Zustand gefühlt werden, der ist, nicht als Zustand, der nicht ist.”

Neville Goddard

Das, was du wünschst, ist immer etwas, das du nicht bist und nicht hast; ansonsten könntest du es schließlich nicht mehr wünschen.

Hier beginnt die Tagträumerei, welche nichts anderes ist als das Aufrechterhalten der Stimmung von: “Es wäre schön, wenn..” Ich blicke also aus meinem Seinszustand auf das, was ich will, womit ich weiterhin bekenne, dass ich es nicht bin und nicht habe.

Eine bewusst ausgerichtete Vorstellungskraft blickt nicht auf den Wunsch sondern aus der Wunscherfüllung.

Damit wird das, was ich vorher zu sein gewünscht habe, zu dem, was ich nun bin; ich wünsche nicht länger, weil ich bin und habe, was ich zuvor gewünscht habe.

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