Glauben, ohne zu glauben

“Ich bitte dich, es zu testen, selbst wenn deine Motivation darin besteht, es zu widerlegen. Ich werde dich darum bitten es zu testen, denn ich weiß, dass du es nicht widerlegen wirst.”

Neville Goddard

Der Versuch, das Prinzip zu widerlegen oder sich selbst zu beweisen, dass Vorstellung nicht schöpferisch ist, resultiert im Beweis.

Wir haben einmal den Glauben an das Gesetz. Dieser Glaube ist Resultat der Anwendung. Er entsteht und wächst.

Dann haben wir den Glauben an eine Sache, an einen Zustand, an einen Umstand. Du trägst jetzt gerade viele verschiedene Überzeugungen in dir. Du glaubst, dass du gesund oder krank bist. Du glaubst, dass du XY im Monat verdienst. Du glaubst, dass du alleinstehend oder in einer Partnerschaft bist. Oder etwas anderes. Du glaubst, dass du X kannst, du glaubst, dass du Y nicht so gut kannst.

Wenn du nun ein Verlangen hast, einen Wunsch, dann glaubst du nicht daran. Sobald du annimmst, dass du hast, was du haben willst, dass du bist, wer du sein willst, bist du in der Wunscherfüllung. Dort verweilend entsteht Glaube.

Eine wiederholte, imaginative Erfahrung führt dazu, dass ich an das Erfahrene glaube. Völlig unabhängig davon, ob ich glaube, dass Vorstellung die Realität erschafft.

Das, woran ich glaube, wird sich ausdrücken.

Dann beginne ich zu glauben, nein zu wissen, dass alles in mir beginnt.

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