Ein Wesen in uns allen

“Nun, missbrauche diese Kraft nicht, sondern benutze sie nur in Liebe. Jeder Mensch, den du triffst, unabhängig von seiner Hautfarbe, seiner Nation oder der sogenannten Sekte, der er angehört, ist lebendig, weil dein ursprüngliches Wesen, das keinen Anfang und kein Ende hat, hinter seiner Maske steckt, so wie es hinter deiner steckt.”

Neville Goddard

Die Erfahrung, dass alles eins ist, lässt nichts anderes mehr zu als die Ausübung deiner Vorstellungskraft in Liebe. Hass, Neid, Eifersucht, all die Dinge, die den Glauben an ein Getrenntsein voraussetzen, fallen von da an weg und ich bin nicht länger in der Lage, so zu fühlen.

Wie also mache ich diese Erfahrung? Indem ich die Liebe zuerst ausübe. Unabhängig der gegenwärtigen Umstände oder meiner gegenwärtigen Beziehung zu einem Menschen stelle ich mir etwas wohlwollendes, liebevolles für diesen scheinbar Anderen vor, ich lasse mir imaginativ vom scheinbar Anderen sagen, dass er oder sie hat, was er oder sie zuvor haben wollte.

Ich gehe in die Liebe, erhalte die Antwort im Außen, im Traum meines Lebens, in welchem mir nun vom scheinbar Anderen Liebe bestätigt wird und kann nun aus Erfahrung sagen, dass Du und Ich eins sind.

Die Liebe, die ich zuerst ausgeübt habe, ist von nun an meine einzige Option.

“Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat. Sollte nun jemand behaupten: »Ich liebe Gott«, und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hassen, dann ist er ein Lügner.” Johannes 4:19

Weil er uns ZUERST geliebt hat; andersherum funktioniert es nicht. Du gibst, um zu erhalten. Die Bestätigung durch das Erhalten wird dich von da an immer in Liebe geben lassen – versprochen. Und du wirst von da an wissen, dass wer auch immer behauptet Gott zu lieben, dabei jedoch einen Mitmenschen hasst, ein Lügner ist oder es nicht besser weiß; denn alles ist Gott und Gott ist eins.

3 Kommentare zu „Ein Wesen in uns allen“

  1. Sonja Pätzold

    Ein wunderbarer Beitrag, der gut in unsere Zeit passt! Ich verstehe es so, dass man lieber den Zustand der Liebe betritt, als den der Vergeltung, richtig? Also eigentlich einen übergeordneten Zustand herstellen, statt einzelne Situationen zu klären?
    Außerdem großes Kompliment für das letzte YouTube Video, indem du angeregt hast, eigene Muster zu erkennen. Hier freuen wir uns auf Nachschub 😁👍
    Vielen Dank für deine wunderbare Arbeit!

    1. Hallo Sonja,
      es geht vorallem um die Erkenntnis, dass der Andere, was auch immer er scheinbar getan hat, in welcher Beziehung ihr auch zueinander steht, letztendlich du ist – und du der andere. Diese Erkenntnis erlange ich jedoch nur, indem ich zuerst liebe (siehe Bibelzitat). Ansonsten werde ich mein Leben lang sagen, dass der Andere mich ja so und so behandelt und dass unser Verhältnis deshalb so und so ist. Liebe ich zuerst bzw. handle ich zuerst in Liebe, indem ich mir etwas Wohlwollendes vorstelle, werde ich die Erfahrung machen, dass die Ursache für jede zwischenmenschliche Beziehung, die ich führe, immer in mir ist – weil wir alle eins sind. Und dann ist es mir nicht länger möglich, anders als aus Liebe zu handeln / zu imaginieren.

      Vielen Dank, es freut mich, wenn das Video gefallen hat und helfen kann!
      LG
      Daniel

      1. Sonja Pätzold

        Dankeschön! Jetzt verstehe ich! Ja, der Andere ist letztlich auch ich… Das verinnerliche ich dann mal, bisher hat das nur mein Kopf verstanden, aber das muss noch tiefer rutschen 😅
        Vielen Dank für die schöne Antwort! Ich freue mich jeden Tag über die Zitate und deine Erklärungen.

        LG! Sonja

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