Selbstbestimmtheit statt Flucht

“Glaube nicht eine Sekunde lang, dass ich die Flucht vor der Realität befürworte, wenn ich dich bitte, einfach anzunehmen, dass du jetzt der Mann oder die Frau bist, der oder die du sein willst. Wenn du und ich fühlen könnten, wie es wäre, wenn wir jetzt das wären, was wir sein wollen, und in dieser geistigen Atmosphäre leben würden, als ob es real wäre, dann würde sich unsere Annahme auf eine Art und Weise, die wir nicht kennen, zu einer Tatsache verfestigen. Das ist alles, was wir tun müssen, um auf die Ebene aufzusteigen, auf der unsere Annahme bereits eine objektive, konkrete Realität ist.”

Neville Goddard

Häufig höre ich die Behauptung, dass eine Annahme bedeuten würde, vor der Realität zu fliehen und somit nicht im Hier und Jetzt zu leben – das Jetzt nicht zu genießen. Hier wurde das imaginative Leben nicht verstanden.

Weder akzeptieren wir Dinge, die so sind, wie sie sind, von denen wir aber nicht wollen, dass sie so bleiben noch fliehen wir vor der Außenwelt, indem wir die Innenwelt als Ort der Zuflucht betrachten.

Stattdessen nehmen wir die Außenwelt, so wie sie ist, die Dinge, die uns gefallen, sind schöne Erfahrungen, die wir gerne wiederholen. Die Dinge, die uns nicht gefallen, sind eine wunderbare und einzigartige Gelegenheit nach Veränderung und neuen Erfahrungen – und somit nach Wachstum.

Ich nehme an, dass ich bin, wer ich sein will – ich verweile in dieser Atmosphäre der Großartigkeit, bis es mein natürlicher Blickwinkel wird. Ich verneine fortan nicht meine Außenwelt, ich lebe und genieße das Hier und Jetzt und stelle fest, dass ich nun völlig anders auf die gleichen Umstände reagiere – nämlich aus dem Zustand des erfüllten Wunsches.

Keine Flucht sondern erstmals Selbstbestimmtheit. Das bedeutet es, zum imaginativen Leben zu erwachen.

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